Prüfung zur Ausbildung, Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASI), LEK1

Da ich gerade dabei bin die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit (FASI) zu machen, stand natürlich auch gleich die erste Prüfung an.
Das ist die sogenannte LEK 1 die gleich nach der ersten Präsenzfase stattfindet.
Das war für mich erst mal ein Schreck da ich nicht damit gerechnet hatte, dass schon nach der ersten Präsenzfade zur FASI Ausbildung die Prüfung stattfindet.
Da ergaben sich dann auch gleich Terminprobleme weil ich die Wochen zwischen den Präsenzfasen im Urlaub war.
Ich habe mir dann gleich die ausgegebene CD auf den Computer geladen. Man muss diese auf der Festplatte Installieren, dann funkt die gut.
Evtl. bestehende Problem mit dem Flash Player und den Sicherheitseinstellung, wie das auf der DGUV CD unter „Hilfe bei Problemstellungen“ beschrieben ist, beheben.

Ich möchte auch gleich nochmal ganz zu Anfang darauf hinweisen, dass das hier zu findende Resümee der Prüfung auf meinen eigenen Erfahrungen mit der LEK 1 Prüfung im Juli 2015 beruht. Natürlich gebe ich keine Gewähr auf das Gesagte weil jede Prüfung anders ist und diese auch in Zukunft geändert werden können.
Ich denke aber, dass jeder, der zumindest die DGUV CD einmal (wenn auch nicht bis ins letzte Detail), und die dortigen Fragen mehrmals durchgemacht hat, auf jeden Fall 50 % erreichen dürfte, wenn nicht sogar mehr. Das schon mal zur Beruhigung vorneweg.

Ich habe auch schon vorher mal im Internet gesucht ob es evtl. Fragen, Fragenkataloge, Beispielfragen oder Musterfragen für die LEK 1 im Stiel der Berufsgenossenschaftlichen Prüfung gibt. Bin aber nicht fündig geworden. Damit lernt es sich meiner Meinung ja recht gut und rationell.
Was bleibt ist die CD der DGUV, die musste dann durchgearbeitet werden. Dabei die ersten 17 Lektionen.
Man kann auch mal in das ein oder andere Kapitel in den Teilnehmerunterlagen in PDF Form auf der CD schauen wenn es zu CD passt.
Die CD an sich ist nicht schlecht. Allerdings benötigt man relativ viel Zeit.

Konkretes zur LEK 1 Prüfung, Fachkraft für Arbeitssicherung

Bei der LEK 1 Prüfung selber sind 100 Fragen zu beantworten. Es sind 70 Fragen Multiple Choice (zum Ankreuzen) und 30 Fragen die man schriftlich beantworten muss.
Da sind aber keine grossen Romane gefragt sondern eher immer nur einzelne Worte oder kurze Beschreibungen. Man muss keine Zusammenhänge oder Gesetze länger erklären.
Man muss zum Beispiel einen Satz vervollständigen oder eine kurze Aufzählung von Dingen machen.
Bei uns, unter anderem, die staatliche Gesetzgebung mit; Grundgesetz, Gesetze, Verordnungen sowie Richtlinien und Normen etc. nennen.

Man hat wirklich mehr als ausreichend Zeit und sollte deshalb die Prüfung mit Ruhe angehen.

Die Fragen sind recht vielfältig und gehen quer und ungeordnet (nicht in der Reihenfolge der DGUV CD) durch die Themen. Prinzipiell werden alle Themen behandelt.
Wer die Übungsfragen auf der CD gut beherrscht sollte bei der Prüfung auch recht sicher sein. Ich würde jetzt mal behaupten, wer mindestens 90 % der Fragen der CD richtig beantworten kann dürfte auf jeden Fall bestehen.
Man sollte sich auf das Grundlegende konzentrieren, die ganzen Beispiele zu Unfällen oder konkretes dazu, die auf der DGUV CD vorkommen sind nicht gefragt. Wie gesagt ist das Kernverständnis gefragt.

Da es scheinbar aus einem Pool der Berufsgenossenschaften 5000 Fragen gibt kann man kaum was über konkrete Fragen sagen. Das sind auch einfach schon viele (100) damit man die sich merken kann.
Man kann aber mal beruhigend sagen, dass meist nicht allzu tief in die Materie eingestiegen wird. Es wurden eigentlich nur die Grundlagen gefragt.
Konkrete Gesetze etc. sind kaum gefragt, nur grobe Überblicke und die wichtigsten Gesetze und Vorschriften, aber um es nochmal zu betonen nur die wichtigsten. Man sollte natürlich schon wissen was das Arbeitsschutzgesetz oder das Arbeitssicherheitsgesetz ist. Keinesfalls irgend welche Paragrafen.

Auch die Gefahrstoffverordnung, die sehr viel Zeit auf der DGUV CD einnimmt, wird nur grob behandelt. Es müssen keine weiterführenden Gesetze oder gar Verordnungen zum Arbeitsschutz konkret gelernt werden. Es wurden z.B. einer der Faktoren gefragt wo der Unterschied von der GHS zur alten EG Richtlinie liegt, z. B.
In dem Fall waren es die „15 Gefährlichkeitsmerkmale“ zu den neuen „28 Gefahrenklassen mit Unterteilung in Kategorien“ die gefragt waren.
Es geht immer nur über den groben Überblick.

Man sollte gewissen Grundzahlen/Werte zu den Arbeitsschutz Themen Reflexion, Licht, Strom, Strahlenschutz usw. wissen. Diese zumindest dann in den angegebenen Lösungen richtig zuordnen.
Die Fragentiefe geht aber auch hier nicht zu weit.

Die Fragen der Prüfung gut durchlesen und dann beim weiteren Voranschreiten nochmal vergleichen. Es kommt schon mal vor das später eine Frage kommt die weiter vorne quasi durch eine Frage beantwortet ist und manchmal steckt auch in der Frage schon die Antwort.

Die Fragen haben verschiedene Punktzahlen, die auf dem Prüfungsbogen stehen. Bei den Ankreuzfragen stehen immer die Anzahl der gefragten Antworten unten als Kästchen, wo man den entsprechend richtigen Buchstaben eintragen muss. Man weis also wie viele Fragen richtig sind bzw. beantwortet werden müssen. Das ist auch schon oft mal eine Hilfe.

Es gibt immer nur Punkte wenn alles richtig ist, nur bei den per Hand auszufüllenden Fragen kann es Teilpunkte geben.

Von der Gesamtpunktzahl muss man mindestens 50 % erreichen. Bei uns haben alle bestanden. Es bestehen scheinbar im allgemeinen die Meisten ausser man hat gar nichts oder sehr wenig getan oder ist der deutschen Sprache nicht so gut mächtig. Das ist dann wirklich ein Problem, da mache Fragen schon etwas “um die Ecke gestellt” sind.

Bei den schriftlich zu beantwortenden Fragen sind die Antworten leider oft sehr spezifisch und wer nicht genau das schreibt was ins offizielle Antwortschema passt bekommt keinen Punkt. Da drückt der Prüfer dann höchsten ein Auge zu oder sieht das nicht ganz so genau wenn man an der Schwelle zum Nichtbestehen steht.

Wichtig ist auch, dass man die Prüfungsfragen gut durchliest.
Man hat sehr viel Zeit, 240 Minuten die ganz leicht ausreicht. Ich habe zuerst mal alle Fragen gemütlich durchgemacht und die meisten beantwortete, danach hat man noch sehr ausführlich Zeit alles nochmal mit viel Zeit durchzugehen und sich den restlichen Fragen mit ausreichend Zeit anzunehmen.

Wer die Prüfung, so wie ich berufsbegleitend macht, hat natürlich weniger Zeit zum lernen.
Man sollte die ersten 17 Kapitel der DGUV CD schon mal durchgearbeitet haben. Wenn die Zeit reicht sollte man auf jeden Fall die Übungsfragen mehrmals durcharbeiten. Von denen kommen einige/viele  1 zu 1 (oder recht ähnlich) in der Prüfung vor. Wenn man diese gut beherrscht sollte zumindest ein Bestehen kein Problem sein.

Video-Stabilisierungs-Software ProDrenalin

Vor kurzer Zeit habe ich die Video-Stabilisierungs-Software ProDrenalin zum Testen bekommen.
Diese Software ist besonders auf Videoaufnahmen der Actioncam Gopro ausgerichtet und bring für diese Kamera auch schon einige Voreinstellen mit.
Die Software ProDrenalin gibt es für den Mac sowie auch Windows basierte Rechner. Kostenpunk knapp 50 Euro.

Die Software ist grundsätzlich für das Entzerren und Stabilisieren von verwackelten Filmen gedacht. Auch kann damit der Fishey (Fischaugen) Effekt von Kameras mit sehr kleiner Brennweite entfernt werden.
Mann kann auch noch Faktoren wie einen Zoomfakter, Drehen des Filmes, Panorama Funktion und Kippen des Videos einstellen.

Kurze Beschreibung der Stabilisierungssoftware

Version für den Mac.
Auf der Webseite der Firma ProDAD gibt es auch eine komplette Bedienungsanleitung zum download.
Man importiert Archive ganz links oben auf den Button „Archive importieren“ klicken oder einfach auch nur ein Archiv in das grosse Fenster ziehen.
Rechts daneben kann man ein schon vorgefertigtes Profil für eine Kamera wählen, da sind hauptsächlich die GoPro´s zu finden.
Weiter rechts gibt es eine Palette von Voreinstellungen die auf das Video angewendet werden. z.B Kontrasteinstellugen, das Video etwas heller oder dunkler machen und noch ein paar Färbveränderungsmöglichkeiten, wie „Pop Art“ usw.
Ausser den vorgefertigten Möglichkeiten gibt es noch ganz rechts die Möglichkeit die Einstellungen unter „Clipeinstellugen“ manuell zu ändern/anzupassen. Man kann dort den Kontrast, Helligkeit, Farbbalance und den Weissabgleich ändern.

In der Mitte der Menüleiste oben ist das das Kästchen „Video stabilisieren“ zu finden. Wenn man das auswählt wir das Video stabilisiert. Unterhalb ist noch ein weiteres Kästchen das den sog „Rolling Shutter“ Effekt aufheben soll. Das ist automatisch markiert.
Der nächste Bereich rechts davon ist für die Darstellungsform vorgesehen. Dort kann man auswählen wie das Video dargestellt und danach beim Exportieren gesichert wird.
Es gibt vier Möglichkeiten, Vollansicht des stabilisierten Videos, original Video ohne Stabilisierung, geteilte Ansicht horizontal, Original und Verbesserung und geteilte Ansicht vertikal.
Als letztes ganz rechts kann man verschiedene Einstellung für das verbesserte Video wählen, Zoom: das Video ein oder aus zoomen,
Kippen: Das Video sozusagen um eine horizontale Achse nach vorne oder hinten kippen.
Rotieren: Das Video nach rechts oder links drehen. Wenn man zum Beispiel den Horizont ausrichten will.

Zum Exportieren oben links auf den Button „Exportieren“ klicken.
Es erscheint ein neues Dialogfeld.
Ganz links der rote runde Exportbutton.
Rechts davon kann man den Ort wählen wohin man exportieren will, weiter kann man die Qualität wählen ( ich immer hoch) und zwei Exportformate, mp4 oder Quicktime. Dann noch einen „Rauschfilter“, evtl. bei Nachtaufnahmen, welchen ich nicht verwendet habe.

Beispielfilme:

Auf folgendem Film unten sieht man nun mehrere Beispiele die so im täglichen Videoaltag vorkommen. Kamera ist die Gopro 3 Black. Am besten die Filme in FullHD anschauen.

1. Ein Video von einem recht unstabilisierten Quadcopter aufgenommen. Man sieht deutlich den sog. Jello oder auch Rolling Shutter Effekt, das „Wobbeln“ des Videos was durch die Vibrationen des Quadcoter zustande kommt. Wie man auf dem Film sieht ist das recht stark ausgeprägt und die Software gerät dabei an ihre Grenzen. Man muss allerdings dazu sagen, dass dieser Effekt, wenn er ausgeprägt auftritt, sehr schwer weg zu bekommen ist. Weil es sich dabei um einen „Aufnahmefehler“ der Kamera handelt, wenn man das mal so ausdrücken darf.

2. Video: Film von einem Motorrad aus aufgenommen in horizontaler Aufteilung. Man sieht dort deutlich wie die Software arbeitet. Man kann bei dieser Situation durchaus sagen, dass das Programm seine Aufgabe sehr gut macht. Die Stabilisierung ist deutlich zu erkennen.

3. Video vom Auto aus der Hand aufgenommen. Beim Aufnehmen aus dem Auto mit der Hand treten deutliche Verwacklungen auf. Man sieht verschiedene Aufnahmen in horizontaler Aufteilung und als komplette Ansicht. Nach der Stabilisierung ist immer noch ein Wackeln zu sehen vor allem an den Bildrändern. Das kann man noch etwas durch die Zoomeinstellung reduzieren. Habe ich aber nicht gemacht.

Hier der 2. Teil des Videos.

4. Eine weitere Situation ist das Filmen beim Gehen. Dort treten immer rhythmische auf und ab Bewegungen auf, die natürlich vom nicht gleichmässigem Gehen kommen. Es gibt verschiedenen Ansichten, horizontal getrennt und komplett.

5. Video vom Kitesurfen mit der Helmkamera.
Auch dort sieht man die „Arbeit“ des Programms bei der horizontalen Aufteilung. Bei der Komplett-Ansicht sieht man natürlich immer noch die Bewegung. Das ist aber klar weil die Verwicklung schon sehr stark ist. Auch da könnte man evtl. durch Zoomen noch etwas raus holen.

6. Noch ein Video mit der Hand vom Auto aus aufgenommen. Auch dort sieht man die gute Arbeit.

7. Als letztes ein Video mit der Canon EOS 550 und Tele aufgenommen. Durch den starken Wind und die Brennweite von 300 mm und den nicht eingeschalteten optische Verwacklungsschutz treten starke Bewegungen auf. In dem Fall mit der vertikalen Ansicht sieht man auch die gute Stabilisierungsarbeit der Software.

Resume

Alles in allem kann man sagen, dass das Programm seine Arbeit recht gut macht. Logischerweise hat alles seine Grenzen. Wunder darf man nicht erwarten. Für den günstigen Preis ist es aber durchaus eine brauchbare Software.
Wie man in den Filmen sieht, macht die Stabilisierungs-Software besonders bei kleinen bis mittleren schnellen Bewegungen wie z.B. die Filme vom Motorrad oder vom Windsurfen eine sehr gute Figur.
Es muss auch gesagt werden, dass bei der Stabilisierung die Qualität nachlässt. Man sieht, dass bei der geteilten Ansicht die Details auf der stabilisierten Seite etwas verwaschen sind.
Aber wie gesagt, für den Profieinsatz ist das Programm nicht geeignet, das muss man schon das zigfache ausgeben und auch eine entsprechende Rechenpower haben um grob verwackelte Videos zu stabilisieren und auch da lässt die Qualität nach.

Teilpanorama mit PTGui erstellen und im Web veröffentlichen

Man kann auch ein Teilpanorama mit PTGui erstellen.
Das geht ganz einfach.
Man erstellt ein normales Panorama aus den entsprechenden Fotos die weniger als 360 Grad Breite und 180 Grad Höhe ergeben.
Im Panorama Editor unten links hat man die Daten, Winkelgrade Breite und Höhe.
Man öffnet unter „Tools“ das Untermenü „Publish to Website“

PTGuiPublishtoWeb
Man gibt den Breitenwinkel in dem Punkt „Horitzontal Field of View“ ein, am besten den genauen.
Oben drüber „Projection“ wie immer auf Equirectangular.

Unter den Einstellungen rechts:
Pan: gibt man noch die entsprechenden Werte ein, z.B. Gesamtpanorama hat 161 Grad, Pan Minimum -80,5 Grad und Pan Maximum 80,5 Grad
Tilt: die Höhe die man sehen will, je nachdem welche Höhe in Grad das Panorama hat.
Manchmal geht es nicht, die Höhe nicht zu gross machen.

Man muss ab und zu auch ein bisschen mit den Werten „spielen“ dann geht es eigentlich immer.

Field of View: Ist wie ein Bildvergrösserer.
Erste Zahl „Initial“ ist so zusagen der Grössenfaktor mit der Das Bild dann dargestellt wird. z.B. 90 sieht man die ganze Höhe, bei z.B. 50 nur die halbe und kann dann im Bild herum navigieren.
Der Wert hat Einfluss ob ein Teilpanorama funktioniert, wenn zu gross eher nicht. Wie schon oben gesagt muss man manchmal ein bisschen probieren.

Wenn man links unter „Horizontal Field of View“ die Gradzahl vergrössert wird auch das Panorama insgesamt grösser. Damit auch die Datenmenge des beweglichen Panoramabildes.

Panoramabild fürs Internet erstellen

Es gibt eine Möglichkeit mit dem Programm PTGui ein einfaches 360 Grad Panorama zu erstellen und das auf seiner eigenen Internet-Seite abzubilden. Das Plugin welches mit dem Programm mitkommt ermöglicht dem Besucher mit den entsprechenden Mausklicks und ziehen der Maus sich auf dem Panorama umzusehen.

Beispiele findet sich unten:
Die einzelnen Fotos sind aus der Hand gemacht, ohne Stativ oder Nodalpunktadapter, so sind sie nicht ganz optimal.

Panoramafoto vom Pico de las Nieves
Panoramabild von Tenteniguada auf Gran Canaria
Bewegliches Panorama vom blühenden Natternkopf auf Gran Canaria

Dafür erstellt man aus den entsprechenden Bildern ein 360 Grad Panorama. Das Bild sollte in der equirectangularen Projektion gemacht werden. Für das Tool sollten nur Panoramen von über 180 Grad verwendet werden. Geht aber auch mit weniger.
Man sollte das Bild nicht verkleinern sondern mit den Schiebern im Panorama Editor, unten und rechts, auf 360 X 180 Grad ausrichten.

PTGuiPublishtoWeb

Dann öffnet man unter dem Menüpunkt „Tools“ den Unterpunkt „Publish to Website“
Dort muss man zuerst das erstellte 360 Grad Panorama importieren, links unter „Add Files“.

Weiter kann man einige Einstellungen machen.

Rechts unter Einstellungen:
Resolution: Auflösung, wenn Automatik gewählt ist wird das optimale aus dem Bild heraus geholt. Es wird auf maximal 60 Megapixel limitiert.
Man kann das auch ändern.

Weiter Einstellungen sind IPad/IPhone settings setzt die Datenmenge auf 4,5 Megapixel für diese Ausgabe herunter.
JPEG quality: Qualität der Bilder
Weitere Einstellungen sind Pan, Tilt und Field of View
Pan legt die Grenzen der horizontalen Blickrichtung fest 0 ist das Zentrum des Panoramas, -180 der Punkt ganz links und 180 Grad der Punkt ganz rechts

Tilt legt die Grenzen der vertikalen Blickrichtung fest 0 ist der Horizont, 90 der Zenit und -90 der Bodenpunkt, unten.
Wenn man kein 180 Grad Panorama von der Höhe her hat kann man die Blickrichtung mit Tilt z.B. -45+45 Grad einschränken. Man muss da evtl. ein bisschen probieren.

Wenn Automatisch festgelegt ist werden die Werte automatisch gewählt sodass das sichtbare Feld von den Grenzen des Panoramas begrenzt sind.
Field of View legt den Zoom fest und begrenzt ihn. Niedrige Werte zoomen rein, höhere Werte zoomen aus.
Auto Rot lässt das Panorama selbständig drehen in den eingestellten Werten.

Das Tool generiert einen HTML File. In den Einstellungen kann man den Titel, Beschreibung usw. eintragen.
Die gesamten Daten (.jpg, .htm, PTGuiViewer.js und PTGuiViewer.swf) per FTP auf eine Webseite raufladen und auf den .htm File verlinken.

 PTGuiPanoToolDaten

Panoramafotos mit Panorama Software PTGui erstellen

Meine ersten Versuche mit dem Erstellen von Panoramafotos habe ich mit dem Programm PhotoStitch gemacht, welches mit meiner Canon Camera mitgekommen ist.
Nach einigen Probefotos stellte ich aber fest, dass dieses Panoramaprogramm nur eingeschränkt zu verwenden ist. Man kann dort vernünftig nur wenige Bilder kombinieren. Für den Hausgebrauch um 3-4 Fotos zusammen zu bauen, die allerdings nicht mit Weitwinkel aufgenommen werden sollten, ist es soweit ganz brauchbar.

Für grössere Panoramen braucht man ein professionelleres Programm.

Nach einigem Suchen und Empfehlungen im Internet bin ich auf das Programm PTGui gestossen.
Es gibt zwei Ausführungen.
PTGui Personal license für 79 Eu + 21. % Steuer sind 95,59 Eu
PTGui Pro license für 149 Eu + 21. % Steuer sind 180,29 Eu
Die Version mit der ich Arbeite ist 9.1.9.
Ich habe mir erst mal die einfachere Version besorgt.
Die funktioniert für den Anfang und für meine Ansprüche sehr gut und ist auch erst mal ausreichend.

Die Unterschiede zwischen den beiden Versionen, Normal und Pro ist zum einen die nicht unwichtige Maskier Funktion sowie die Möglichkeit mehrere Panoramafotos gleichzeitig zu verarbeiten, das bearbeiten von HDR Fotos und noch einiges mehr.

Weitere Artikel zur Panorama Software

Bewegliches Panorama für das Internet erstellen.

Teilpanorama mit PT GUi erstellen

Panorama Fotos mit dem Programm erstellen

Mit dem Grundprogramm kann man schon mal sehr gut arbeiten.
Das Panoramaprogramm ist relativ einfach und es gibt auch ein Hilfefunktion allerdings auf Englisch, wie auch das ganze Programm.

Für Aufnahmen die jetzt nicht unbedingt mit einem Weitwinkel aufgenommen wurden, und man den Vordergrund nicht sieht, benötigt man auch keinen Nodalpunktadapter.

Das Programm besteht im Prinzip aus zwei Fenstern.
Einmal den Projekt Assistent und dem Panorama Editor
Das grundsätzliche Arbeiten ist sehr einfach.

PTGuiProjAssist
Im Projekt Assistent unter „Load Images“ öffnet man einfach die entsprechenden Fotos die man zu einem Panorama verbinden will. Es ist nicht nötig diese in der richtigen Reihenfolge zu importieren.
Für die Verarbeitung nimmt das Panoramaprogramm die EXIF Daten des Fotoapparates, die nötig für die Erstellung eines guten Panoramas sind.
Als nächstes klickt man einfach auf „Align Images“ Button und schon wird das Panorama erstellt.
Das Panorama kann man dann im Panorama Editor betrachten.
Ist es  in Ordnung, klickt man im Projekt Assistent den Button „Create Panorama“, vergibt dort den entsprechenden Namen, unter dem Button „Browse“ und den Speicherort für das Panoramabild und speichert das Panorama dann unter „Create Panorama“ ab.
Eine Sache, die das Programm auch sehr gut macht ist das Ausgleichen von Helligkeitsunterschieden beim Erstellen des Panoramas.

PTGuiCreatePano

Weitere Funktionen im Projekt Assistent sind
Ganz oben in der Werkzeugleiste der „Speichern Button, Diskette“ dort kann man das ganze Projekt speichern.
Unter „Source Images“ sind alle Fotos aufgelistet, die man importiert hat, hier kann man welche löschen, die man nicht braucht oder weitere hinzu fügen.
Unter „Control Points“ sieht man die erstellten Kontrollpunkte mit denen das Programm das Panorama erstellt, dort kann man auch weitere hinzu fügen.

PTGuiContrPoints

Die wichtigsten Funktionen im Panorama Editor sind.
Die drei grünen Symbole oben,
Quadrat = für rechtwinklige Panoramen die nicht grösser als 120 Grad sein sollten.
Zylinder = für Zylinderpanoramen bis 360 Grad
Kugel = für das Erstellen von Kugelpanoramen von 360X180 Grad.

PTGuiPanoEdit

Mit den beiden Schiebereglern, rechts und unten kann man die Größe, in Grad, des Panoramas begrenzen. Ausserdem, wenn man mit der Maus an den oberen, unteren, rechten oder linken Rand des Panoramafotos geht, kann man mit einem weiteren Werkzeug die Bildgrösse verkleinern.

Ein Unter-Theme auf WordPress installieren

Wer ein „Unter-Theme“ auf WordPress installieren will muss zuerst das Haupttehme installiert haben. Wie das geht, siehe hier.
Das Unterthema muss auf der Festplatte vorliegen und der File „entzippt“ werden.
Das gibt dann einen Ordner mit dem Namen des Unterthemes.
Nun benötigt man ein FTP Programm wie z.B. Filezilla, Cutte FTP, Transmit oder Cyberduck.
Damit muss man sich mit den FTP Daten, die man vom Provider bekommen hat, in seine Internetpräsenz einloggen.
Danach muss der komplette Ordner des Unterthemas in den Ordner „wp-content“ dort in den Unterordner „themes directory“ geladen werden.
Wenn das gemacht ist geht man im Browser auf seine WordPress Präsenz, ins Dashboard, dort auf „Design“ weiter auf „Themes“ und dort erscheint dann das Unterthema das man unter „Aktivieren“ aktiviert.
Nun kann man das Thema nutzen.

Installieren von Themes in WordPress

Das Installieren von neuen Themes in WordPress ist recht einfach. Unter dem Unterpunkt „Design“ ist der Unterpunkt „Themes“ zu finden. Ruft man diesen auf erscheint eine Seite wo man seine vorhandenen Themes verwalten kann, unter „Themes verwalten“ oder daneben rechts der Punkt „Themes verwalten“.
Man ruft diesen auf, es erscheint eine neue Seite mit vielen Möglichkeiten.
Man kann sich Themes ansehen die schon auf WordPress zu finden sind, dafür gibt es viele Filtermöglichkeiten. Man aktiviert die geeigneten und schaut sich dann die Liste an, die ausgegeben wird. Wenn man ein geeignetes gefunden hat lädt man dies einfach runter und aktiviert dies.

Eine andere Möglichkeit ist ein Theme zu kaufen. Man lädt dies als .zip File herunter auf den Computer an eine geeignete Stelle.
Man klickt unter der „Themes installieren“ Seite auf „Hochladen“, gleich drunter, und kann dann auf der sich öffnenden Seite das entsprechende Theme von seiner Festplatte hochladen.

Probleme mit dem Übernehmen der Bilddatenbank von IPhoto 6 auf iPhoto 9

Nach dem Kauf eines neuen IMacs gab es bei mir grosse Probleme mit dem Übernehmen der Fotobibliothek des alten IPhoto 6 auf das neue IPhoto 9
Nach dem Start des neuen IPhoto kommt ein Fenster in dem man anklickt, die neue Fotothek einrichten. Wenn das gemacht wird können ältere Versionen nicht mehr auf die Fotothek zugreifen.
Auf O.K. es kommt ein Fenster wo dann ein blauer Balken läuft, die Daten der neuen Fotothek werden gespeichert. Das dauert so ca. 15-20 Minuten wenn das fertig ist lauft das weisse Rad in der Mitte weiter und nichts geht mehr. Ich habe das mal 12 Stunden laufen und es läuft und läuft und läuft.
Wenn er mit dem Import der Fotothek fertig ist zeigt er alle Ordner auf der linken Seite an. Und dann laufen auch die kleinen runden Pfeile neben dem Ordner „Gesichter“. Das ist ja dann die Gesichtererkennung. Nach 12 Stunden habe ich da mal abgebrochen.
Ich habe das auch mal länger laufen lassen vielleicht 24 Stunden ist aber das gleiche. Ich sehe auch keine Fotos oder ähnliches. Ich habe dann mal rumgeklickt und plötzlich erscheinen die Alben.
Leider kann ich damit nichts machen. Wenn ich irgendeine Aktion oben ausführen will, z.B. Papierkorb entleeren friert alles ein und man kann im IPhoto nichts mehr machen.
Scheint aber in Wirklichkeit nicht abgestürzt zu sein, da wenn ich das Fenster mit Neustart erzwingen aufmache erscheint kein Dialog hinter dem IPhoto.
Es gibt da scheinbar grössere Kompatiblitätsprobleme zwischen den beiden IPhoto Formaten.

Nachdem das alles nach mehrmaligem Probieren nicht funktioniert hat, habe ich im Internet entdeckt das man das IPhoto mit drücken der Wahltaste starten kann und dann ein Fenster aufgeht wo man eine neue Photothek aufmachen kann.
Das habe ich dann gemacht und eine neue Bibliothek benannt.

Nun ging das Programm problemlos auf und ich konnte dann auch von der Kamera Photos und Videos in die neue Fotothek laden.

Nun soweit so gut. Als ich jedoch mein altes IPhoto aufmachen wollte um die alten Bilder anzusehen kam die Meldung das dies nicht möglich währe, weil die alte Fotothek aktualisiert währe. Was sie aber eigentlich nicht war, da ich ja nach dem nicht funktionieren des Imports eine neue Bibliothek für das neue Iphoto angelegt habe.
Ein grosses Problem tat sich auf. Alle meine Fotos sind in der alten Bibliothek und ich kann sie nicht mehr öffnen. Das Öffnen ging auch nicht mit einem Doppelklick auf dieselbe. Die Photothek ist grau hinterlegt und kann nicht geöffnet werden.
Auch ein weiterer Versuch die Photos in der alten Library ins neue IPhoto mit „Importieren“ aufzuladen funkt nicht.

Die Daten sind ja noch da aber man kommt da nicht mehr ran, da man die alte Library nicht öffnen kann und auch nicht exportieren oder importieren. Zumindest weiss ich keine andere Möglichkeit.

Nach einigem Probieren habe ich mir dann mit folgendem Trick beholfen.
Da ich die alte Bibliothek nicht aufmachen kann, habe ich nach einem Foto, von dem ich den Namen wusste, in der normalen Apple Suche in dem Fenster oben links gesucht. Da erscheint ja dann unten in der Leiste am Ordner der ganze Pfad. Dort habe ich dann einfach auf den Masters Ordner doppel-geklickt, wo die original Fotos drin sind und der geht dann auf. Wie gesagt sehe ich sonst keine Möglichkeit die Library zu öffnen.
Nachdem der auf war habe ich alle Daten (Fotos) auf eine externe Festplatte gespielt. Von der externen Festplatte habe ich dann wieder alle Fotos nacheinander in das neue IPhoto importiert.
Das Problem dabei ist das natürlich alle Änderungen (Verbesserungen etc.) die man in den Fotos gemacht hat nicht hat und diese nochmals mach muss.

Videos auf Vimeo hochladen

Bei Vimeo gibt es verschiedene Accounts.
Beim dem Gratis-Account (Basic-Konto) können in der Woche Datenmengen von max 500 mb pro Woche und einen HD Film aufgeladen werden. Somit kann man auch kein Video hochladen was grösser als 500 MB ist.

Für Vimeo speichert man die Videos am besten wie folgt.

Auf IMovie HD6 geht man folgendermaßen vor.
Das erstellte Video exportieren, unter „File“ geht man auf das Untermenü „Export“
Es öffnet sich ein Fenster wo das „Bild „Quicktime“ aktiviert ist.
Dort gibt es die Möglichkeit unter den einzelnen Menübildern mehrere Möglichkeiten zu wählen, wie : e-mail, Web etc.
Für unseren Zweck, gehen wir ganz unten auf „Expert Settings“
Es öffnet sich dann ein weiteres Dialogfenster wo man dem ganzen einen Namen geben kann.
Darunter unter „Export“ kann man aus einer Reihe von Möglichkeiten wählen, wir nehmen „Film als MPEG-4“ speichern.
Danach gehen wir auf den Button „Optionen“, rechts daneben.
Es öffnet sich ein neues Dialogfeld.
Zuerst „Video“
Wir nehmen nun folgende Einstellungen von oben nach unten vor:
Unter Achivformat wählen wir MP4 nicht MP4 (ISMA)
Danach unter Videoformat: H.264
Datengeschwindigkeit: 5000 kbits/sec
Unter Bildgrösse das entsprechende wählen: wir nehmen 1280 X 720 HD
Proportionen erhalten: angekreuzt,  ich benütze dann „Letterbox“
Frame Rate ist auf „Current“ oder 25-30, wer entsprechend in FHD gefilmt hat und das auch so weiter geben will geht auf 60
Key Frame: Automatisch

Unten noch der Button: „Video Optionen“
Drauf klicken, es öffnet sich ein neues Fenster.
Dort unter „Encoding Mode“ auf „beste Qualität“ gehen.
Wer einen normalen Account hat kann auch die normale Qualität nehmen da dort eh keine allzu grossen Videogrösse zugelassen sind.

Wir schauen nun den zweiten Punkt oben, „Audio“ an.
Audio Format: AAC_LC (Musik)
Data Rate: auf 320 kbps  setzen
Channels: Stereo
Output Sample Rate: 44100 khz
Encoding Quality: auf Optimal stellen

Der dritte Punkt: „Streaming“ bleibt wie er ist.

Je nach dem ergibt sich dann für ein Video von einer Minute mit den obrigen Einstellungen eine Datenmenge von ca. 43 MB.

Dann alles schliessen und das Video sichern. Je nach Grösse dauert das ein bisschen.
Das kann man dann alles so in Vimeo importieren.
Der Import auf Vimeo dauert je nach Internetanschluss und Größe des Video bis zu mehreren Stunden.

Probleme beim Importieren von Videos auf Blogger Blogs

Wer einen Blogger Blog hat, hat dort viele Möglichkeiten seine Artikel mit Fotos und Videos zu versehen. Der Einbau von Fotos funktioniert sehr gut und man kann auch recht grosse Fotos einbauen.
Beim Einbau von Videos in den Blogger Blog gibt es allerdings Probleme. Das geht zwar ähnlich wie der Einbau von Fotos, einfach auf das Symbol „Video“, oben in der Werkzeugleiste, klicken und dann kann man aus verschiedenen Quellen, von der eigenen Festplatte oder ein YouTube Video einbauen, auswählen.

Leider funktioniert diese Art des Einbaus meist nicht.
Das Problem ist scheinbar das man keine Videos mit mehr als 100 MB einbetten kann. Das ist natürlich ein grosses Problem da ein Video von 100 MB oder kleiner kaum Sinn macht. Es ist entweder sehr kurz oder eine sehr schlechte Qualität.

Wichtig dabei ist auch die Art der Abspeicherung, siehe den Beitrag Video abspeichern für Vimeo

Was gibt es da für eine Lösung?

Man stellt seine Videos in YouTube ein.
Nachdem man das gemacht hat, klickt man auf das entsprechende Video und ein Fenster, die „Startseite“ des Videos öffnet sich, dort kann man verschiedenen Einstellungen vornehmen.
Zum Beispiel. Man klickt auf den Stift (Informationen und Einstellungen), das erste Symbol auf der Werkzeugleiste. Es öffnet sich ein Untermenü.
Dort gibt es mehrere Möglichkeiten Änderungen vorzunehmen. Wer z.B. nicht will das seine Videos öffentlich zu finden sind kann diese im eigenen Kanal auf „Nicht gelistet“ stellen. Das geht rechts unter den Fotos unter dem Punkt „Datenschutzeinstellungen“. Dort gibt es drei Möglichkeiten.

Öffentlich: ist für alle zu sehen.
Nicht gelistet: Das Video können nur die Leute sehen die den direkten Link oder Adresse haben.
Privat: Das Video kann sonst niemand sehen.

Wenn man letzteres einstellt kann man die Videos auch nicht auf anderen Seiten, wie zum Beispiel seinem Blogger Blog sehen. Das sollte man also nicht machen.

Hat man die entsprechenden Einstellungen vorgenommen geht man oben auf die grosse Überschrift des Videos und kommt zurück zur „Startseite“ des Videos.
Dort klickt man auf „Teilen“ in der Leiste neben den ¨Händen“ „Mag ich“. Dann geht man auf das Untermenü „Einbetten“. Etwas weiter unten kann man noch die Videogrösse wählen.

Im Kasten erscheint dann ein IFrame wie unten:

<iframe width=“640″ height=“360″ src=“http://www.youtube.com/embed/Beispielvideo“ frameborder=“0″ allowfullscreen></iframe>

„Beispielvideo“ ist dann der Code vom Video den YouTube erzeugt. Grösse: 640 auf 360 Pixel.

Den IFrame kann man dann an der entsprechenden Stelle im HTML Editor in seinem Blogger Blog, oder auch in anderen Blogs wie WordPress oder statischen Webseiten einbauen.

Das ist zwar ein bisschen aufwändiger wie das reine anklicken des Videobuttons aber es funktioniert sehr gut.